Präsident der Architektenkammer des Saarlandes zieht Bilanz – Neuwahl am 28. November

Präsident der Architektenkammer des Saarlandes zieht Bilanz – Neuwahl am 28. November

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PRESSEMITTEILUNG

Saarbrücken, 24.11.2025

Präsident der Architektenkammer des Saarlandes zieht Bilanz – Neuwahl am 28. November

Nach fast zehn Jahren an der Spitze der Architektenkammer des Saarlandes (AKS) tritt Präsident Alexander Schwehm nicht erneut zur Wahl an. In einem Rückblick auf seine Amtszeit betont Schwehm vor allem den erfolgreichen, parteiübergreifenden Dialog mit Politik, Ministerien, Kommunen und weiteren Institutionen. „Ein gutes Verhältnis zu den Entscheidungsträgern – auf Augenhöhe – war mir stets das Wichtigste“, so Schwehm. Besonders eng gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Bauministerium, die maßgeblich viele Projekte ermöglicht habe.

Zu den wichtigsten Meilensteinen seiner Präsidentschaft zählt Schwehm die Einrichtung eines eigenen Bauministeriums, die Einführung des digitalen Bauantrags sowie die Initiierung des Treffens der „kleinen Kammern“, um die unterschiedlichen Landesstrukturen besser berücksichtigen zu können. Als jüngeren Erfolg hebt er zudem die Einführung der Juniormitgliedschaft hervor. Große Bedeutung maß Schwehm außerdem der Mitwirkung an der Novelle der Landesbauordnung bei, durch die insbesondere das Bauen im Bestand gestärkt wurde.

Mehrere Themen hätte Schwehm gerne noch weiter vorangetrieben, allen voran der qualitätsvolle Schulbau. Zwei große Schulbaukonferenzen und mehrere Seminare hätten gezeigt, wie stark das Interesse seitens Politik, Auftraggebern und Planenden sei. Ebenso plädiert er für mehr Aufmerksamkeit für Gesundheits- und Pflegebauten, deren architektonische Qualität nachweislich zur Genesung beiträgt. Schwehm spricht sich für eine Konferenz zu Klinik- und Gesundheitsbauten aus – ein Anliegen, das er bereits in Gesprächen mit dem Bauminister und der Staatskanzlei verankert hat.

Zum Abschluss wendet sich Schwehm an die Mitglieder der Architektenkammer. Er betont die Bedeutung eines menschlichen, kollegialen Berufsverständnisses und wirbt für Kooperationen: „Wenn wir zusammenarbeiten, können wir mit großen Büros konkurrieren.“ Die Kammer sei eine Gemeinschaft, die die Interessen aller Mitglieder nach außen vertrete – „die Kammer, das sind wir“.

Die Architektenkammer dankt Alexander Schwehm herzlich für sein langjähriges Engagement und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Das vollständige Interview ist auf der AKS-Website zu finden: www.aksaarland.de

Pressekontakt:
Stv. AKS-Geschäftsführerin Kim Ahrend,
T. 0681 – 954410, info@aksaarland.de



28.11.2025
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